Einige Beispiele? Bitte schön!

Flex / Flockdruck

Beim Flex- und Flockfolien-Transferdruck wird das Druckmotiv aus speziellen, einfarbigen Kunststofffolien geschnitten und dann auf das Gewebe übertragen. Neben Baumwoll-Geweben können auch Polyester-, Nylon-, Viskose- sowie Mischgewebe bedruckt werden. Die Oberfläche von Flexfolien ist glatt bis matt/weich, jene von Flockfolien dagegen samtartig.

Digital-Direktdruck

Hier wird das Bild zunächst auf eine Trägerfolie aufgedruckt, die dann mit einer Transferpresse komplett auf den Stoff übertragen wird. Die Transferfolie lässt sich ähnlich wie Papier bedrucken, daher können gewöhnliche PC-Drucker verwendet werden mit sämtlichen Farben und Rasterungsmethoden. Entsprechend gibt es für dieses Druckverfahren Do-It-Yourself-Sets (Bügelfolie).

Allerdings wird für die Übertragung eine Transferpresse benötigt, da ein normales Bügeleisen keinen konstanten Druck ausübt, der notwendig ist. Die Folie macht den Stoff etwas starr: Da sie nicht so dehnbar wie der Stoff ist, bekommt sie leicht Risse, die bei größeren Farbflächen auffallen.

Besticken

Branding von Bekleidung für Markenfirmen, Sportvereine, Nationalmannschaften erfolgt heute oft durch Digital-Sticken. In einem Zug besteht die Möglichkeit Stücke zu personalisieren, etwa durch Aufsticken des Namens einzelner Sportler.

Es ist jedoch auch beim Sticken mit Stickmaschinen sehr viel Fachwissen nötig. Es sieht nicht jeder Maschinenstick gleich aus, da es darauf ankommt wie die Datei bzw. Grafik für die Maschine aufbereitet wird. Diesen Prozess des Aufbereitens nennt man punchen. Der Stick ist eine der haltbarsten und hochwertigsten Formen der Textilveredelung. Bestickte T–Shirts wirken besonders eindrucksvoll und edel. Dafür eignen sich eher schwere Stoffe. Besonders mit Namenszügen, Logos oder Vereinswappen lassen sich T–Shirts gut besticken.

Bekleben

Sublimations-
druck

Der Stoff wird indirekt bedruckt, das Motiv wird entweder mit vierfarbig beschichteten Sublimations-Farbbändern oder mit Sublimationsinkjettinten ausgedruckt. Die Drucke werden mit Transferpressen bei 170 °C- 200 °C auf Polyesterstoffe übertragen.

Die Farben sublimieren gasförmig in die heiße Polyesterfaser, daher ist das Motiv kaum spürbar. Die Waschfestigkeit des Aufdruckes ist höher als die des verarbeiteten Textils. Die Farbanzahl ist nicht beschränkt, Fotodruck ist möglich. Es können nur spezielle Textilarten bedruckt werden.

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